Na das hatten wir uns aber etwas anders vorgestellt…

als wir gestern früh um 8 den Tegeler Flughafen erreichten. Fast 1, 5 Stunden standen wir in der Schlange um unser Gepäck abzugeben. Zum ersten Mal haben wir gesehen und gefühlt das der Tegeler Airport aus allen Nähten platzt. Und dann kommen da noch 2 urkomische Gestalten mit je 10 Koffern und bringen das Gepäckband, das Computersystem und die eh schon überforderte Dame am Schalter in Ausnahmesituation. Fast 30 Minuten steht allein dieses Pärchen am Check-in und löst damit eine riesige Warteschlange aus. Schon wird unser Flieger mit erstmal 15 Minuten Verspätung ausgewiesen.
Während wir dort mehr oder weniger geduldig in der Schlange stehen, erscheinen uns plötzlich zwei sehr vertraute Gesichter. Unsere lieben Eltern kamen zum Verabschieden. Wow! Das war eine tolle Überraschung. Noch einmal durchknuddeln und -knutschen bevor uns tausende Kilometer trennen. Das tat gut. 🙂

Nachdem wir Chaos Tegel verlassen hatten, ging es erstmal ganz schnell. Kopenhagen erreichten wir in nur 45 Minuten.. Nach 1 Stunde Wartezeit stiegen wir in den Flieger mit der (bisher) hübschesten und nettesten Cabin Crew überhaupt und uns erwarteten 11, 5 Stunden Flugzeit. Ich finde das ja immer noch erschreckend lange. Das ist ja länger als ein Arbeitstag und der kann schon zäh sein. Naja. Hilft ja nichts. Mit Hilfe meiner Reisetabletten machte ich mich selbst unfähig zum zu lange über den Flug und damit einhergehende Eventualitäten nachzugrübeln (und das kann ich ja leider wirklich gut) und wurde schön müde. Allerdings: so richtig schlafen im Flieger finde ich echt schwierig und auch zu unbequem. Obwohl wir mit Singapore Airlines eine relativ große Beinfreiheit hatten..
Nachdem ich auf dem Flug nach Costa Rica bereits ab verbleibende 6 Stunden Flugzeit die Minuten rückwärts runterzählte, tat ich es diesmal erst ab 2,5. Juhu. Die zogen sich zwar wie Kaugummi,  aber endlich war es dann soweit: Ankunft in Singapur.
Der Flughafen dort ist klasse. Super modern, mit Liegewiesen, Trinkwasserbrunnen und Skytrains, die die einzelnen Terminals mit einander verbinden. Gleiches galt auch für den Anschlussflug: die Maschine war moderner als die der Langstrecke.

Nach 3 Stunden kamen wir endlich am Ziel an: Hanoi – Vietnams Hauptstadt. Nachdem die Passkontrolle bei mir für eine etwas längere Zeit unterbrochen werden musste, damit sich die Beamtin eine Haarspange holen konnte (und man steht da ohne Info und denkt: scheiße ist mit Pass oder Visum etwas nicht in Ordnung? Warum ist die solange weg? Ruft die bei Interpol an? Kommt die gleich mit 2 Wachleuten zurück und nimmt mich in Gewahrsam? Hahahaha), waren wir mit unserem Gepäck wieder vereint und saßen kurze Zeit später, im Transfer in die Altstadt.

Nun konnte das Abenteuer endlich beginnen.

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2 Antworten zu “Na das hatten wir uns aber etwas anders vorgestellt…

  1. Das war ja ein langer Ritt nach Vietnam. Aber schön, dass ihr heil angekommen seid! 🙂 bin gespannt auf eure nächsten Berichte! LG Jana

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